Kartoffelkäse – kennst‘ des?

Gestatten: Einen Blick in Oberhubers Küche.

Kartoffelkäse
In Restdeutschland praktisch unbekannt: Kartoffelkäse

Obazda, Schnittlingsbrezen, Bier und Krautwickerl – das kennt die Welt aus blauweißen Gefilden.
Kartoffelkäse ist eine Delikatesse, die man oberhalb von Rosenheim schon nur noch selten zu finden scheint.

Dabei ist das irre lecker!

Was braucht es? (Für 4 Personen)

400 g Kartoffeln (Die müssen nicht mehligkochend sein)
Salz
eine rote Zwiebel
4 Stiele Petersilie
bisserl Schnittlauch (10g)
Einen Becher (200g) saure Sahne
150 ml Schlagsahne
Pfeffer aus der Mühle
Muskat

Alternativen (wie hier im Bild) sind möglich – weniger Sahne, ein bisserl Speck, Frischkäse statt Sahne.

 

Wie machst‘ des?

1.
Die Kartoffeln schälen, waschen und in kochendem Salzwasser (oder Brühe) 20–25 Minuten garen. Abgießen, ausdampfen lassen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Sonst gerne auch den klassischen Stampfer nehmen. Gut auskühlen lassen. (Das ist wirklich wichtig)

2.
Inzwischen die Zwiebel schälen und ganz fein Würfeln. Petersilie und Schnittlauch waschen, trocken schütteln und auch ganz fein hacken.

3.
Die ausgekühlte Kartoffelmasse mit Kräutern, Zwiebel, saurer Sahne und Sahne (oder eben den entsprechenden Alternativen) mischen. Wenn Speck rein soll, muss der vorher kurz in die Pfanne. Kartoffelkäs mit Pfeffer, Salz und frisch abgeriebenem Muskat würzen. Die entstandene Masse  mindestens 1 Stunde erkalten und durchziehen lassen. Aber nicht schummeln: Keinesfalls jetzt in den Kühlschrak stellen. Kartoffelkäs auf einem Teller Stürzen und mit Schnittlauchröllchen garniert servieren.

Klingt das gut?

Oh ja… also: Auf geht’s, Buam!

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